12. April 2012

Justizministerin fordert mehr Hilfe in Inzestfällen

Berlin (dpa) - Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger fordert mehr Hilfe, um Inzestfällen vorzubeugen. Betroffenen sei mehr geholfen, wenn ihnen noch im Kindesalter eine therapeutische Begleitung angeboten werde, hieß es von der Ministerin. Das Strafrecht könne Inzest frühestens verhindern, wenn die Kinder strafmündig seien. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte heute bestätigt, dass Inzest in Deutschland bestraft werden darf. Ein Mann aus Leipzig war dagegen vor Gericht gezogen.

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