24. Juni 2014

Kerry drängt in Irak-Krise zur Eile

Bagdad (dpa) - Angesichts einer existenziellen Bedrohung des Iraks drücken die USA im Kampf gegen die Isis-Miliz aufs Tempo. Bei einem Besuch in der irakischen Hauptstadt Bagdad pochte US-Außenminister John Kerry auf die rasche Bildung einer Regierung, an der die drei größten Bevölkerungsgruppen des Landes - Schiiten, Sunniten und Kurden - beteiligt sind. Zugleich betonte der Minister, die USA seien zu einem Militärschlag bereit - noch bevor eine neue Regierung stehe. Die islamistische Terrorgruppe Isis rückt seit rund zwei Wochen auf Bagdad vor.

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