07. September 2013

Kerry verspricht nichts - aber Verständnis für europäische Sorgen

Vilnius (dpa) - US-Außenminister John Kerry hat seinen EU-Kollegen nicht versprochen, dass Washington mit einem Militärschlag gegen Syrien bis zur Vorlage des Berichts der UN-Inspekteure wartet.

Ashton berüßt Kerry
Die EU-Außenbeauftrage Catherine Ashton begrüßt den US-Außenminister John Kerry in Vilnius. Foto: Thierry Monasse
dpa

Er habe aber Verständnis für den Wunsch der Europäer gezeigt, sagte der deutsche Außenminister Guido Westerwelle am Samstag in Vilnius. «Wir gehen davon aus, dass er das jetzt auch mit dem amerikanischen Präsidenten berät», sagte Westerwelle.

«Der amerikanische Präsident hat eine eigene Erklärung angekündigt. Und die wird noch abzuwarten sein.» Der Wunsch nach einem Abwarten bis zu der Vorlage des UN-Berichts sei «ja keine Angelegenheit, zu der der amerikanische Außenminister sich in Anbetracht einer unmittelbaren Debatte äußert».

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