14. April 2014

Kiew bekommt Aufruhr in Ostukraine nicht in Griff - EU droht Moskau

Kiew (dpa) - Nach dem wirkungslos verhallten Ultimatum an die Separatisten in der Ostukraine setzt Interimspräsident Alexander Turtschinow weiter auf Zuckerbrot und Peitsche: Angesichts der Weigerung der prorussischen Aktivisten, die Waffen abzugeben und besetzte öffentliche Gebäude zu räumen, bot er eine Volksabstimmung über eine Föderalisierung des Landes an. Er unterzeichnete aber auch einen Befehl für einen Spezialeinsatz im Osten des Landes. Was das konkret bedeutet, blieb noch unklar. Die EU wird möglicherweise schon kommende Woche Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschließen.

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