12. September 2013

Kindermediziner fordern gezielte Hilfen für Risiko-Familien

Düsseldorf (dpa) - Für ein gesundes Aufwachsen von Kindern auch aus benachteiligten Familien fordern Jugendmediziner das frühe Eingreifen eines multiprofessionellen Teams. Als Anlaufstelle sollten Familienhebammen, Kinderkrankenschwestern, aber auch Mitarbeiter des Jugendamtes feste Sprechstunden in Kinderarztpraxen abhalten. Dieses Konzept empfahl der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Professor Norbert Wagner, vor Beginn der DGKJ-Jahrestagung in Düsseldorf. So könne man sozial bedingte Entwicklungsstörungen früh erkennen und Hilfe in die Wege leiten.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
DFB-Krise

Das WM-Desaster wird wohl keine personellen Konsequenzen in der DFB-Spitze nach sich ziehen. Halten Sie die Aufarbeitung in dieser Form für erfolgversprechend?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil