06. Juni 2012

Kino.to-Gründer legt Geständnis ab - Gericht schlägt Deal vor

Leipzig (dpa) - Der Gründer und Chef des illegalen Filmportals Kino.to hat vor dem Landgericht Leipzig ein Geständnis abgelegt. Er bedauere die von ihm begangenen Urheberrechtsverletzungen außerordentlich, ließ der 39-Jährige über seinen Anwalt mitteilen. Das Geständnis war Bestandteil eines Deals, den die Wirtschaftsstrafkammer zuvor vorgeschlagen hatte. Demnach soll die Strafe im Falle einer Verurteilung zwischen viereinhalb Jahren und vier Jahren und zehn Monaten liegen. Über Kino.to waren rund 135 000 raubkopierte Filme, Serien und Dokumentationen erreichbar.

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