10. Dezember 2012

Kirchen: Mehr deutsche Waffenexporte in Problem-Länder

Berlin (dpa) - Immer mehr Staaten, in denen die Menschenrechtslage als kritisch bewertet wird, erhalten deutsche Kriegswaffen. Das geht aus dem Rüstungsexportbericht 2012 der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. Wurden 2010 noch 48 als problematisch eingeschätzte Staaten beliefert, so stieg diese Zahl 2011 auf 64 Länder. In 9 Empfängerländern bestehe erhöhte Gefahr, «dass unverhältnismäßig hohe Rüstungsausgaben die menschliche und wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen». Zu diesen Staaten gehören unter anderem Angola, Kamerun, Nigeria und Kasachstan.

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