23. April 2012

Krankenkassen treiben millionenfach Geld säumiger Versicherter ein

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen lassen immer häufiger ausstehende Beiträge eintreiben. Die Zahl entsprechender Fälle hat sich 2011 binnen eines Jahres deutlich erhöht. Die bundesweit tätigen Krankenkassen hätten 2011 nicht gezahlte Beiträge in rund 1,6 Millionen Fällen zur Vollstreckung an die zuständigen Hauptzollämter übermittelt, teilte das Bundesfinanzministerium mit. Für Verbraucherschützer sind die Schulden vieler Versicherter bei ihren Krankenkassen ein soziales Problem. «Wir brauchen bezahlbaren Krankenversicherungsschutz», sagte Dörte Elß von der Verbraucherzentrale Berlin.

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