20. Juni 2014

Kreml kritisiert Poroschenko-Friedensplan als unzureichend

Moskau (dpa) - In der Ukraine-Krise hat Russland den Friedensplan von Präsident Petro Poroschenko als unzureichend kritisiert. Die einwöchige Waffenruhe der Regierungskräfte sei kein Schritt hin zu einem Friedensprozess in der umkämpften Ostukraine, sondern lediglich eine Aufforderung an die «Volkswehr» zur Kapitulation, teilte der Kreml mit. Es fehle das «zentrale Element», nämlich ein Angebot zum Dialog. Bei Kämpfen im ukrainischen Grenzgebiet sei ein russischer Zöllner verletzt worden, hieß es. Moskau erwarte eine Erklärung von Kiew.

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