26. August 2012

LKA-Akten: Ermittler vermuteten Mafia-Verbindungen von NSU-Opfern

Nürnberg (dpa) - Nach den Morden an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft ist die Kripo jahrelang davon ausgegangen, dass die Opfer Verbindungen zu einer mafiaartigen Organisation hatten. Das geht aus Ermittlungsunterlagen des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg hervor, die der dpa vorliegen. Dass die Täter aus dem rechtsextremistischen Spektrum stammten, schlossen die Ermittler den Unterlagen zufolge weitgehend aus. Inzwischen machen die Sicherheitsbehörden die Zwickauer Terrorzelle für die Morde verantwortlich.

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