15. Mai 2012

Lafontaine schließt Kampfkandidatur gegen Bartsch aus

Berlin (dpa) - Im Machtkampf bei der Linken schließt Oskar Lafontaine eine Kampfkandidatur um den Parteivorsitz gegen Fraktionsvize Dietmar Bartsch aus. «Das wäre nicht unbedingt der krönende Abschluss meiner Karriere», fügte Lafontaine hinzu. Im Ringen um den Parteivorsitz gibt es damit nun drei Möglichkeiten. Entweder Lafontaine verzichtet auf eine Kandidatur und überlässt das Feld Bartsch. Oder Bartsch ordnet sich in einer neuen Parteiführung unter und wird beispielsweise Bundesgeschäftsführer. Als dritte Option bliebe übrig, dass ein anderer Kandidat gesucht wird.

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