22. Mai 2012

Lafontaine verzichtet auf Kandidatur für Parteivorsitz

Berlin (dpa) - Dramatische Wende im Machtkampf der Linken: Der frühere Partei-Chef Oskar Lafontaine erklärte seinen Verzicht auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz. Zuvor hatte ihm Bundestags-Fraktionschef Gregor Gysi seine Unterstützung entzogen. Damit steigen zwar die Chancen für den Vize-Fraktionschef Dietmar Bartsch, zugleich wird der Führungsstreit bei der Linken aber immer chaotischer. Denkbar ist nun auch eine weibliche Doppelspitze. Bereits morgen wollen die Vize-Parteichefin Katja Kipping und die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen ihre Bereitschaft erklären, als Führungsduo anzutreten.

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