20. August 2012

Land stoppt Hilfen für P+S-Werften - Insolvenzantrag angekündigt

Schwerin (dpa) - Die angeschlagenen P+S-Werften in Stralsund und Wolgast bekommen keine staatlichen Hilfen mehr und stehen vor der Insolvenz. Wie Ministerpräsident Erwin Sellering nach einem Krisengespräch in Schwerin mitteilte, reichte der vereinbarte Kreditrahmen nicht, um bestehende Aufträge fertigzustellen und die Werften vor der Zahlungsunfähigkeit zu retten. Die P+S-Werften gehören zu den zehn größten Arbeitgebern in Mecklenburg-Vorpommern. Werften-Geschäftsführer Rüdiger Fuchs kündigte an, spätestens am Mittwoch einen Insolvenzantrag zu stellen.

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