08. März 2014

Lawrow fordert in Krim-Krise «Dialog ohne Beschuldigungen»

Moskau (dpa) - In der Krim-Krise hat der russische Außenminister Sergej Lawrow den Westen zu einem «Dialog ohne Beschuldigungen» aufgefordert. «Wir sind zu partnerschaftlichen Gesprächen bereit - allerdings akzeptieren wir Versuche nicht, uns als einen Beteiligten des Konflikts in der Ukraine hinzustellen», sagte er in Moskau. Lawrow warf der neuen Führung in Kiew erneut vor, mit dem Umsturz nicht legitim an die Macht gelangt zu sein. Direkte bilaterale Gespräche mit dem Nachbarland seien schwierig, da die ukrainische Regierung von radikalen Nationalisten beeinflusst werde, so Lawrow.

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