26. März 2014

Linke rügt fehlende Erfassung von Todesfällen unter Flüchtlingen

Berlin (dpa) - Die Linke kritisiert eine fehlende Erfassung der Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa sterben. Die Bundesregierung kümmere sich darum nicht, sagte die Linke-Innenpolitikerin Ulla Jelpke. Auf eine Anfrage der Abgeordneten zu den Todesopfern unter Flüchtlingen an den Grenzen Deutschlands und der EU im vergangenen Jahr hatte das Bundesinnenministerium erklärt, hierzu lägen keine amtlichen Erkenntnisse vor. Dieses demonstrative Desinteresse an den alltäglichen Opfern der EU-Abschottungspolitik spreche Bände, beklagte Jelpke.

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