29. Mai 2012

Lob dem Kellermeister­

Wein ist ein natürliches Produkt, kein Resultat wissenschaftlicher Arbeit. Die alten Griechen bezeichneten ihn folgerichtig als „Geschenk der Götter“.

Sie waren es, die die Rebe wachsen und Trauben reifen ließen. Auch der Saft ihrer Beeren vergärt ohne menschliches Zutun. Und wenn der gesamte Zucker des Mostes in Alkohol umgewandelt ist, hört die Gärung von selbst auf.
Bis heute hat sich daran wenig geändert. Theoretisch bedarf es nicht einmal eines Kellermeisters, um den Wein herzustellen, geschweige komplizierter Keltertechniken. Jedoch beeinflussen eine Vielzahl von Faktoren den Entstehungsprozess. Diese Prozesse gilt es durch den Kellermeister gezielt zu kontrollieren.
Er schafft die Vorausetzungen dafür, dass feiner, wohlschmeckender Wein entsteht. Beispielsweise sorgt er dafür, dass der Most während der Gärung gekühlt wird. Nur so können auch in warmen Anbaugebieten erlesene Weine gekeltert werden.ce

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