28. Februar 2017

Maas prangert unverhältnismäßiges Vorgehen im Fall Yücel an

Berlin (dpa) - Bundesjustizminister Heiko Maas hat das Vorgehen in der Türkei gegen den «Welt»-Korrespondenten Deniz Yücel scharf kritisiert. Der Umgang mit dem Journalisten sei «völlig unverhältnismäßig», sagte der SPD-Politiker. Wenn sich die Türkei nicht an die europäischen Grundwerte halte, «wird eine Annäherung an die EU immer schwieriger bis unmöglich», sagte Maas. Mit Blick auf Auftritte türkischer Politiker in Deutschland fügte der Minister an: «Wer bei uns die Meinungsfreiheit in Anspruch nimmt, sollte auch selbst Rechtsstaat und Pressefreiheit gewährleisten.»

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