12. Oktober 2015

Maas vehement gegen Transitzonen-Pläne: «Praktisch undurchführbar»

Berlin (dpa) - Bundesjustizminister Heiko Maas lehnt die von der Union vorgeschlagenen Transitzonen für Flüchtlinge vehement ab. Er positioniert sich damit klar gegen den Koalitionspartner. Wer Transitverfahren von Flughäfen auf Landesgrenzen übertragen wolle, schaffe «Massenlager im Niemandsland», sagte Maas der «Süddeutschen Zeitung». Der Vorschlag sei «praktisch undurchführbar». Nach Schätzungen aus Regierungskreisen würden fast 100 000 Flüchtlinge monatlich unter ein Transitzonen-Verfahren an der Grenze fallen. Die CDU sieht Transitzonen als «ein weiteres vernünftiges Element».

Berlin (dpa) - Bundesjustizminister Heiko Maas lehnt die von der Union vorgeschlagenen Transitzonen für Flüchtlinge vehement ab. Er positioniert sich damit klar gegen den Koalitionspartner. Wer
Transitverfahren von Flughäfen auf Landesgrenzen übertragen wolle, schaffe «Massenlager im Niemandsland», sagte Maas der «Süddeutschen Zeitung». Der Vorschlag sei «praktisch undurchführbar». Nach Schätzungen aus Regierungskreisen würden fast 100 000 Flüchtlinge monatlich unter ein Transitzonen-Verfahren an der Grenze fallen. Die CDU sieht Transitzonen als «ein weiteres vernünftiges Element».

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