27. April 2012

Manning bleibt wegen «Unterstützung des Feindes» angeklagt

Washington (dpa) - Der mutmaßliche Wikileaks-Informant Bradley Manning muss sich in dem im September beginnenden Prozess vor einem US-Militärgericht wegen «Unterstützung des Feindes» verantworten. Eine US-Militärrichterin lehnte es ab, diesen schwersten von insgesamt 22 Anklagepunkten abzuweisen. Auf «Unterstützung des Feindes» droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Anklage wirft Manning vor, Wikileaks während seiner Stationierung im Irak mit 700 000 größtenteils geheimen Dokumenten versorgt zu haben.

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