24. September 2013

Marinesoldaten wegen Meuterei vor Gericht

Rostock (dpa) – Wegen Meuterei und Freiheitsberaubung müssen sich seit heute sechs Marinesoldaten vor dem Amtsgericht Rostock verantworten. Sie sollen laut Anklage im Februar während eines Auslandseinsatzes im Hafen von Beirut einen höherrangigen Unteroffizier mit Klebeband an einen Tisch gefesselt haben. Anschließend hätten sie ihm mit einem wasserunlöslichen Stift unter anderem «Hier wohnen die Mongos» auf den Unterschenkel geschrieben. Der 28 Jahre alte Bootsmann, so der Dienstgrad des Opfers, bezeichnete die Aktion selbst als «kleinen Jungenstreich».

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