20. Mai 2015

Mehr Patienten mit Verdacht auf Behandlungsfehler - 155 Todesopfer

Berlin (dpa) - Patienten und Angehörige haben im vergangenen Jahr bei ihren Krankenkassen häufiger einen Verdacht auf Behandlungsfehler geltend gemacht. In 155 Fällen starben die Patienten laut den Gutachtern im Kassen-Auftrag an den Folgen eines Fehlers oder damit zusammenhängenden Komplikationen. 1294 Patienten erlitten einen Dauerschaden. Das teilte der Medizinische Dienst der Krankenkassen bei der Präsentation seiner Fehlerstatistik 2014 mit. Die Zahl der MDK-Gutachten wegen eines Verdachts auf Fehler stieg binnen eines Jahres um rund 80 auf 14 663 an.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Landesregierung

Sind sie mit der Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil