02. April 2017

Mehr als 200 Tote bei Flutkatastrophe in Kolumbien

Mocoa (dpa) - Im Süden Kolumbiens sind bei Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens 206 Menschen getötet worden. Rund 400 Einwohner werden in der Stadt Mocoa noch vermisst, berichtet Radio Caracol unter Berufung auf das Rote Kreuz. Rund 200 Menschen wurden verletzt. Drei Flüsse waren nach heftigem Regen über die Ufer getreten. Ganze Stadtviertel wurden von den Wasser- und Schlammmassen mitgerissen. Auf dem Landweg ist Mocoa nicht mehr zu erreichen, da auch zwei Brücken zerstört sind. Es gilt der Katastrophen-Notstand.

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