25. März 2014

Menschenrechtler erheben Foltervorwürfe gegen Milizen auf der Krim

Simferopol (dpa) - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat schwere Foltervorwürfe gegen prorussische Milizen auf der Krim erhoben. Zwei ukrainische Aktivisten seien von moskautreuen Einheiten verschleppt und tagelang misshandelt worden, teilte die Organisation mit. Einem weiteren Mann wurde nach Angaben ukrainischer Medien ein Teil seines Ohrs abgeschnitten, außerdem sei ihm in die Beine geschossen worden. Laut Human Rights Watch dürfen seit Wochen irreguläre bewaffnete Einheiten auf der Halbinsel «Amok laufen».

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