16. April 2012

Merkel setzt im Streit um Betreuungsgeld auf Zeit - CSU warnt

Berlin (dpa) - Im eskalierenden Koalitionsstreit um die Einführung eines Betreuungsgeldes für die Erziehung kleiner Kinder zu Hause setzt Kanzlerin Angela Merkel auf Zeit. Ein Machtwort vermied sie im CDU-Bundesvorstand. Zugleich wird in der CDU an einem Kompromiss gearbeitet, der die Wahlmöglichkeit zwischen Bargeldauszahlung und Rentenanrechnung vorsieht. Das verlautete heute aus Parteikreisen in Berlin. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will die Auszahlung eines Betreuungsgeldes mit Vorsorge-Untersuchungen beim Kinderarzt verknüpfen. Dagegen wehrt sich aber die CSU.

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