14. Juli 2013

Merkel will internationales Datenschutzabkommen

Berlin (dpa) - Als Folge der Ausspähaffäre macht sich Kanzlerin Angela Merkel für eine internationale Regelung zum Datenschutz stark. Im ARD-«Sommerinterview» sagte sie, ein Ansatzpunkt wäre die Anregung von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ein Zusatzprotokoll zum Datenschutz zum UN-Abkommen über bürgerliche und politische Rechte von 1966 zu schaffen. Die Kanzlerin forderte die anderen europäischen Regierungen auf, bei diesem Thema eng zusammenzuarbeiten. Viele Bürger seien zu Recht beunruhigt, was mit ihren Daten passiere, wenn diese deutsche Server verlassen.

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