13. April 2014

Mindestens 60 Tote bei Überfällen von Islamisten in Nigeria

Abuja (dpa) - Bei Überfällen von militanten Islamisten auf zwei Ortschaften im Norden Nigerias sind nach Angaben der Behörden mindestens 60 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Für das Blutbad sollen Mitglieder der Terrororganisation Boko Haram verantwortlich sein. Die Angreifer seien auf Motorrädern aufgetaucht und hätten Häuser in Brand gesetzt, berichtete ein Gemeindevorsteher. Danach hätten sie auf die Menschen geschossen, die sich vor den Flammen ins Freie retten wollten. Die Islamisten-Sekte Boko Haram will im Norden Nigerias einen Gottesstaat einrichten.

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