19. Juni 2014

Minister will Eingang von Riesending-Höhle verschließen

Berchtesgaden (dpa) - Aus Sorge vor einem gefährlichen Tourismus Neugieriger nach der Rettungsaktion an der Riesending-Höhle bei Berchtesgaden will Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) deren Eingang verschließen lassen.

«Technisch ist es einfach und rechtlich halte ich es angesichts der extremen Gefahren, die damit verbunden sind, für geboten», sagte Herrmann.

Er fürchte, dass mancher, nicht nur in Deutschland, sondern europaweit auf die Idee komme: «Das muss ich mir jetzt anschauen, was da los war. Das führt dazu, dass Leute in die Höhle einsteigen, die überhaupt nicht die Fähigkeit haben. Dem vorzubeugen halte ich für absolut notwendig.»

Der Minister dankte den Rettern und lobte die «vorbildliche internationale Solidarität», die die Rettung des Höhlenforschers Johann Westhauser möglich gemacht hatte.

Mitteilungen der Bergwacht

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