12. April 2012

Ministerium beklagt Journalisten-Bedrohung bei Salafisten-Aktion

Berlin (dpa) - Das Bundesinnenministerium hat die Bedrohung von Journalisten scharf verurteilt, die über radikalislamische Salafisten geschrieben haben. Es seien bereits strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, teilte Innenstaatssekretär Klaus-Dieter Fritsche mit. Es sei absolut nicht hinnehmbar, dass in Deutschland Journalisten bedroht werden und damit die Pressefreiheit eingeschränkt werde. «Die Welt» hatte gemeldet, Journalisten der «Frankfurter Rundschau» und des «Tagesspiegels» seien in einem Video namentlich genannt und bedroht worden. Die Journalisten hatten zuvor kritisch über die umstrittene bundesweite Koran-Verteilung berichtet.

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