15. Januar 2013

Mutmaßliches russisches Agenten-Ehepaar vor Gericht

Stuttgart (dpa) - Ein mutmaßliches russisches Agenten-Ehepaar muss sich von heute an vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht verantworten. Über «tote Briefkästen», Satellit und Internet sollen die beiden Angeklagten mehr als 20 Jahre lang Informationen an den russischen Geheimdienst SWR weitergegeben haben. Im Mittelpunkt stand nach Erkenntnissen der Ermittler die politische und militärpolitische Strategie von EU und Nato. Für ihre Dienste erhielten die Eheleute laut Bundesanwaltschaft ein Jahresgehalt von rund 100 000 Euro. Die Anklage lautet auf geheimdienstliche Agententätigkeit.

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