25. Juli 2017

NSU-Plädoyers verzögern sich weiter

München (dpa) - Die Plädoyers im NSU-Prozess verzögern sich weiter. Das Münchner Oberlandesgericht lehnte erneut den Wunsch einer Reihe von Verteidigern ab, den Schlussvortrag der Bundesanwaltschaft auf Tonband aufzuzeichnen. Zudem wies das Gericht die Forderung zurück, das Plädoyer alternativ mitstenografieren oder das Redemanuskript der Ankläger an die Verfahrensbeteiligten aushändigen zu lassen. Die Anwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe und des Mitangeklagten Ralf Wohlleben beantragten daraufhin eine Unterbrechung, um über einen möglichen Befangenheitsantrag gegen das Gericht zu beraten.

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