18. Juni 2012

Nach Schicksalswahl schwierige Regierungsbildung in Athen

Athen (dpa) - Nach der Schicksalswahl in Griechenland hat sich die Hoffnung auf ein breites Regierungsbündnis samt der radikalen Linken bereits zerschlagen. Dennoch überwog in Athen und bei den Regierungen Europas das Gefühl der Erleichterung. Der Wahlausgang ermöglichte eine proeuropäische Regierung in Athen und versetzte die Aktienmärkte nicht in Panik. Bundeskanzlerin Angela Merkel wertete den Ausgang der Wahl als gute Nachricht für den Euro, die Eurozone und Europa. Der konservative Wahlsieger Antonis Samaras, Chef der Nea Dimokratia, soll Sondierungsgespräche für eine Regierungsbildung führen. Der Chef der Linken, Alexis Tsipras, kündigte an, in die Opposition zu gehen.

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