Ludwigsburg | 16. April 2018

Neubaugebiet in Poppenweiler

Wettbewerb um städtisches Gelände gewinnt der Bauträger HP Wohnresidenzen – 30 Prozent sozialer Wohnungsbau

Ein Computerbild von den drei Mehrfamilienhäusern, die am Ortsrand von Poppenweiler (Richtung Neckarweihingen) geplant sind. Foto: HP/privat
Ein Computerbild von den drei Mehrfamilienhäusern, die am Ortsrand von Poppenweiler (Richtung Neckarweihingen) geplant sind. Foto: HP/privat

Keine Einheitsarchitektur, sondern drei unterschiedlich zugeschnittene Gebäude, dazu im Inneren die Wohnungen zur Landesstraße hin gut abgeschirmt, und drumherum familienfreundliche Freiflächen: Mit diesem Konzept hat der Bauträger HP Wohnresidenzen den Wettbewerb um ein städtisches Neubaugebiet am Ortsrand von Poppenweiler gewonnen.

Für das 2300-Quadratmeter-Baugebiet an der Lauffenstraße am Ortsrand Richtung Neckarweihingen hatte es laut Stadtverwaltung fünf Interessenten gegeben. Der Gewinner ist eine Tochterfirma der beiden Unternehmer Erwin Paulus (Paulus Wohnbau, Freiberg) und Klaus Holzwarth (Schöner Wohnen, Ludwigsburg).

Die Pläne für 21 Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern hat das Stuttgarter Architekturbüro Schilling Escher Steinhilber ausgearbeitet. Die beiden äußeren Häuser werden mit Eigentumswohnungen vermarktet, das mittlere Haus wird Sozialwohnungen beherbergen (siehe auch nebenstehenden Bericht). Die Stadt hatte das Grundstück nicht meistbietend, sondern zum Festpreis von 450 Euro pro Quadratmeter angeboten, fordert dafür einen Anteil von 30 Prozent sozialem Wohnungsbau. „Wir haben für einen wirksamen Lärmschutz die Treppenhäuser zur Straße hin gelegt und dann die Wohnungen auf den Ausblick ins Neckartal ausgerichtet“, sagt der Architekt Mark Daniel Schilling. Das Energiekonzept sieht eine Holzpelletanlage vor, eine Tiefgarage für alle drei Häuser soll auch mit Anschlüssen für Elektroautos ausgestattet werden.

Jetzt muss die Stadt einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufstellen. „Wir können das Baugesuch ausarbeiten und hoffen, dass die Bauarbeiten Anfang 2019 beginnen können“, sagt Erwin Paulus.

von peter maier-stein
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