07. September 2014

Neue Untersuchungen zum Absturz von Flug MH17

Kuala Lumpur (dpa) - Australien und Malaysia wollen erneut Ermittler an die Absturzstelle von Flug MH17 in der Ostukraine schicken. Dies vereinbarten der australische Ministerpräsident Tony Abbott und sein malaysischer Amtskollege Najib Razak.

Flug MH17
Trümmerteilen des Flugzeuges von Flug MH17 in der Nähe von Grabowo. Foto: Robert Ghement
dpa

Aufgrund der Kämpfe in der Region waren erste Untersuchungen in dem Trümmerfeld abgebrochen worden. «Ministerpräsident Abbott und ich sind entschlossen, unsere Bemühungen zu verstärken und enger mit den anderen internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, darunter die Niederlande und die Ukraine, um sicherzustellen, dass die verbliebenen Opfer ihren Familien übergeben werden können», sagte Najib nach einem Treffen mit Abbott.

Das Flugzeug der Malaysia Airlines war am 17. Juli mit 298 Menschen an Bord abgestürzt, wahrscheinlich nach Raketenbeschuss. Die ukrainische Führung und die prorussischen Rebellen machen sich gegenseitig dafür verantwortlich. Das Flugzeug war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. An Bord befanden sich überwiegend Niederländer, aber auch 38 Australier. Der erste Bericht zur Ursache des Absturzes soll am Dienstag in Den Haag veröffentlicht werden.

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