14. September 2017

Neuer Befangenheitsantrag bringt NSU-Prozess ins Stocken

München (dpa) - Ein neuer Befangenheitsantrag verzögert die mit Spannung erwarteten Plädoyers der Nebenkläger im Münchner NSU-Prozess. Die Verteidiger des mutmaßlichen Terrorhelfers André E. stellten außerhalb der Hauptverhandlung ein entsprechendes Ablehnungsgesuch, wie ein Justizbeamter mitteilte. Der Prozesstag wurde deshalb abgesagt, weil zunächst ein anderer Senat über den Befangenheitsantrag entscheiden muss. Der Prozess soll nun erst am Mittwoch kommender Woche fortgesetzt werden. Bundesanwalt Herbert Diemer hatte am Dienstag die Höchststrafe für die Hauptangeklagte Beate Zschäpe gefordert: lebenslange Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließende Sicherungsverwahrung.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Aktuelle Wahlausgabe 2017

Am Wahlabend gingen die Ergebnisse der Gemeinden teilweise sehr spät ein. Deshalb verzögerte sich die Herstellung der gedruckten Ausgabe unserer Zeitungen stark. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser die verspätete Zeitungszustellung zu entschuldigen. Hier finden Sie die aktuelle Wahlausgabe zum Nachlesen.

Anzeige
UMFRAGE
Wunschkoalition

Der neue Bundestag ist gewählt. Was ist Ihre Wunschkoalition?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil