15. Mai 2012

Neuwahlen in Griechenland - Papoulias warnt vor Tragödie

Athen (dpa) - Nur wenige Wochen nach der letzten Abstimmung muss im pleitebedrohten Griechenland neu gewählt werden - mit möglicherweise fatalen Folgen. Alle Verhandlungen zur Bildung einer Regierung seien gescheitert, teilten Präsidentschaft und Teilnehmer eines Krisentreffens in Athen mit. Als wahrscheinliches Wahldatum gilt der 17. Juni. Beobachter gehen davon aus, dass bei Neuwahlen extrem linke und rechte Parteien weiter erstarken könnten. Staatspräsident Karolos Papoulias warnte, der Juni könne zu einem «Monat der Tragödie» für das Land werden.

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