21. Oktober 2013

Niederlande ziehen wegen Greenpeace-Affäre vor Seegerichtshof

Den Haag (dpa) - Im Streit um das von Russland festgesetzte Greenpeace-Schiff und seine Besatzung haben die Niederlande den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg angerufen. Außenminister Frans Timmermans forderte die sofortige Freilassung der 30 Greenpeace-Aktivisten und Begleiter. Die unter niederländischer Flagge fahrende «Arctic Sunrise» war Mitte September von russischen Behörden bei einer Protestaktion im Nordpolarmeer aufgebracht worden. 30 Personen, darunter zwei Niederländer, sitzen seither im russischen Murmansk unter dem Vorwurf der Piraterie gefangen.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
SPD-Abstimmung über die Große Koalition

Wie werden Ihrer Meinung nach die SPD-Mitglieder entscheiden?

Aus- und Weiterbildung
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil