18. Oktober 2012

Niedersachsen pocht nach Asse-Ausschuss auf Müllbergung

Hannover (dpa) - Nach mehr als dreijähriger Arbeit hat der niedersächsische Untersuchungsausschuss zum maroden Atommülllager Asse in Hannover seinen Abschlussbericht vorgelegt. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass das Salzbergwerk nie zur Lagerung der 126 000 Atommüllfässer hätte genutzt werden dürfen. Politik, Atomwirtschaft und Wissenschaft hätten kritische Stimmen seit den 60er Jahren aber beiseite geschoben, um das Endlagerproblem zu lösen und die Eignung von Salzstöcken nachzuweisen. Alle Landtagsfraktionen in Hannover pochen nun auf eine Bergung des Mülls.

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