05. September 2014

OSZE will mehr Beobachter in die Ostukraine schicken

Moskau (dpa) - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will im Falle einer Waffenruhe in der Ostukraine ihre Beobachtermission in dem Konfliktgebiet von 100 auf 500 ausweiten. Das sagte Russlands OSZE-Botschafter Andrej Kelin russischen Agenturen zufolge.

Pause im Schatten
Eine Pause im Schatten machen ukrainische Soldaten in der strategisch wichtigen Hafenstadt Mariupol. Foto: Anatoly Maltsev
dpa

Auch Drohnen zur Überwachung der Krisenregion sind demnach im Gespräch. Dafür müssten aber noch einige technische Fragen geklärt werden, sagte Kelin. Seit Ende März sind OSZE-Beobachter in der Ostukraine im Einsatz. Anfangs hatten prorussische Separatisten einige von ihnen, darunter auch Deutsche, mehrere Tage festgehalten und der Spionage beschuldigt.

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