12. Juni 2014

Obama behält sich auch militärische Reaktion im Irak vor

Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama hat die Krise im Irak als Notfall bezeichnet. Das Land brauche zusätzliche Hilfe von den USA und er schließe bei Überlegungen über eine Reaktion keine Option aus.

Das sagte Obama am Donnerstag im Weißen Haus bei einem Treffen mit dem australischen Premierminister Tony Abbott. Er wolle sicherstellen, dass die Extremisten gestoppt werden könnten, sagte der Präsident. Zuvor hatte es geheißen, die USA wollten sich nicht an Luftangriffen auf die Aufständischen beteiligen. Obama forderte die irakische Führung auf, an einer politischen Lösung zu arbeiten. «Dies sollte ein Weckruf für die irakische Regierung sein», sagte er.

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