19. Februar 2015

Obama warnt vor Diffamierung des Islam

Washington (dpa) - Der Islam darf nach den Worten von US-Präsident Barack Obama nicht als Quelle für Extremismus diffamiert werden. Nicht Religion, sondern Menschen seien verantwortlich für Gewalt und Terrorismus, sagte Obama in Washington. Er forderte auch muslimische Führer auf, ihren Gemeinden klarzumachen, dass der Westen nicht versuche, den Islam zu unterdrücken. Mit Blick auf die Terrormiliz IS und den laufenden Militäreinsatz im Irak und in Syrien sagte Obama, man sei nicht im Krieg mit dem Islam, sondern mit Menschen, die ihn pervertiert hätten.

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