Jugendturnier
Ludwigsburg | 01. Juni 2016

Österreich holt den Pokal nach Freiberg

Österreich hat die Mini-EM der LKZ gewonnen. Im Finale setzten sich die E-Jugendspieler der TuS Freiberg mit 3:0 gegen Island (SpVgg 07 Ludwigsburg) durch.

Nicht zu stoppen: Österreich (rot, TuS Freiberg) war auch im Finale von Island (SpVgg 07 Ludwigsburg) nicht zu schlagen.Foto; Oliver Bürkle
Nicht zu stoppen: Österreich (rot, TuS Freiberg) war auch im Finale von Island (SpVgg 07 Ludwigsburg) nicht zu schlagen.Foto; Oliver Bürkle

Ludwigsburg. „We are the Champions“ schallt es aus der Musikanlage des Ludwig-Jahn-Stadions in Ludwigsburg. Mit einem lauten Knall startet der Konfettiregen. Dann ist es soweit. Unter dem Jubel der Fans stemmen die Spieler des TuS Freiberg den silbernen Europameisterpokal in die Höhe. Unter österreichischer Flagge haben die E-Jugendspieler gestern die Mini-EM der Ludwigsburger Kreiszeitung gewonnen. Im Finale setzten sich die Fußballer mit 3:0 gegen Island (SpVgg 07 Ludwigsburg) durch.

„Eigentlich war unsere Priorität der Spaß, aber wenn man die Chance auf so einen Titel hat, nimmt man das natürlich gerne mit“, sagte Ralf Lang, Trainer der Österreicher.

24 Teams spielen mit

Insgesamt kämpften 24 Mannschaften über drei Tage um die Mini-EM. Alle Teams wurden bereits vor Wochen einem Teilnehmerland zugelost und spielten nach dem Spielplan der Europameisterschaft in Frankreich. An Fronleichnam und am Samstag wurde die Gruppenphase auf dem Kunstrasenplatz am Fuchshof ausgespielt.

Die ersten zwei Teams jeder der sechs Gruppen und die vier besten Gruppendritten zogen ins Achtelfinale ein. Die Endrunde fand gestern im Ludwig-Jahn-Stadion statt.

Die Nachwuchskicker zeigten spannende Spiele und kämpften um jeden Zentimeter. Ins Halbfinale schafften es Russland (SGV Freiberg), das auf Island traf und Österreich, das gegen Wales (FV Löchgau Jahrgang 2006) antrat. Im ersten Halbfinale zwischen Russland und Island ging es hin und her. Russland wurde von seinen Fans frenetisch angefeuert und hatte zahlreiche Torchancen – allein ein die Treffer waren Mangelware. Beim Stand von 1:1 spielte Island einen Konter blitzschnell zu Ende und verwandelte eiskalt zum 2:1-Siegtreffer.

Trainer und Mütter trösten

Während auf die einen jubelnd isländische Fahnen schwenkten, mussten bei den Russen Trainer und Mamas Trost spenden. „Die Kinder haben gut gespielt und gekämpft aber sich nicht belohnt. So ist Fußball eben manchmal“, sagte der russische Trainer Gürbüz Malinci nach dem Halbfinal-Aus.

Er war dennoch zufrieden: „Das Turnier war wirklich hervorragend. Organisation und Atmosphäre waren Klasse.“ Im zweiten Spiel zog Österreich mit einem klaren 4:0 ins Endspiel ein.

Im Spiel um Platz drei ließ Russland erneut viele Chancen liegen und unterlag Wales mit 1:3. In der Gruppenphase siegten noch die Russen.

Das Finale war spannend. Österreich dominierte zwar, Island kam aber immer wieder mit Kontern gefährlich vor das Tor. In der zweiten Halbzeit erzielte Max Keller dann das erlösende 1:0. Mirko Celar und Kevin Lang erhöhten auf 3:0.

Damit war der Titel den Österreichern nicht mehr zu nehmen. Auch der Torschützenkönig kam aus dem Team der Alpenrepublik. Kevin Lang bekam genauso wie der Isländer Patrice Naacke eine Torjägerkanone. Beide erzielten neun Treffer.

 

Marco Jaisle
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