13. Januar 2013

Organspende-Skandal: Möglicherweise mehr Fälle als gedacht

Göttingen (dpa) - Im Göttinger Organspende-Skandal gibt es möglicherweise mehr Fälle als bislang angenommen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig bestätigte einen «Spiegel»-Bericht. Demnach soll es bei rund 60 Transplantationen Unregelmäßigkeiten gegeben haben. Die Behörde ermittelt allerdings offiziell immernoch nur in elf Fällen. Bei den übrigen sei noch unklar, ob es sich um Straftaten handele. Der beschuldigte Göttinger Arzt sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, Unterlagen so manipuliert zu haben, dass eigene Patienten auf der Warteliste nach oben rutschten.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil