19. August 2013

Organspende-Skandal: Verteidigung nennt Vorwürfe absurd

Göttingen (dpa) - Zum Auftakt des Prozesses um den Organspende-Skandal hat der angeklagte Mediziner alle Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Der frühere Leiter der Göttinger Transplantationsmedizin bestritt im Landgericht Göttingen in einer Erklärung seiner Verteidiger, Manipulationen bei der Verteilung von Organen vorgenommen oder veranlasst zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 46-jährigen Arzt versuchten Totschlag in elf und Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen vor.

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