12. Juni 2012

Plädoyer der Bundesanwaltschaft: Verena Becker nicht Schützin

Stuttgart (dpa) - Im Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker hat die Bundesanwaltschaft mit ihrem Plädoyer begonnen. Nach ihrer Auffassung war Becker nicht unmittelbar als Schützin am Mordanschlag auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahr 1977 beteiligt. Bundesanwalt Walter Hemberger widersprach vor dem Oberlandesgericht Stuttgart den von Nebenkläger Michael Buback geäußerten Vermutungen, es habe eine «schützende Hand» für die Angeklagte gegeben. Becker ist als Mittäterin angeklagt.

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