29. April 2013

Platzverlosung im NSU-Prozess - Gerichtspräsident kritisiert Medien

München (dpa) - Nach wochenlangen Querelen hat das Oberlandesgericht München die Presseplätze für den NSU-Prozess neu vergeben. Türkische und griechische Medien sind diesmal dabei, überregionale Zeitungen wie die «FAZ», die «Zeit» und die «taz» bekamen bei der Verlosung hingegen keine festen eigenen Plätze im Gerichtssaal. Gerichtspräsident Karl Huber übte scharfe Kritik an der Berichterstattung über das Verfahren. Das OLG war in die öffentliche Kritik geraten, weil bei der Vergabe der Presseplätze im ersten Anlauf keine türkischen Medien zum Zuge gekommen waren.

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