11. April 2012

Polizeigewerkschaft für höhere Entschädigung nach falschem Verdacht

Osnabrück (dpa) - Die Gewerkschaft der Polizei hat sich im Emder Mordfall dafür ausgesprochen, die Entschädigung für den zu Unrecht Verhafteten zu verdoppeln. Der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung», wenn ein heranwachsender Mensch womöglich für sein ganzes Leben stigmatisiert sei, müsse zumindest mehr Entschädigung her. Dem inzwischen 18-Jährigen stehen für seine drei Tage in Untersuchungshaft 75 Euro zu. Gegen ihn gab es nach seiner Festnahme im Mordfall Lena Hetzparolen im Internet.

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