09. Februar 2016

Proteste auf Kos gegen Flüchtlings-Hotspot - Sprengsatz detoniert

Kos (dpa) - Auf der griechischen Touristeninsel Kos ist es erneut zu heftigen Protesten gegen den Bau eines Registrierzentrums für Migranten gekommen. Unbekannte zündeten einen Sprengsatz neben der Polizeistation der Insel, wie das Staatsradio berichtete. Verletzt worden sei niemand. Die Detonation sei kilometerweit zu hören gewesen, sagten Bewohner der dpa. Der Bürgermeister der Insel, Giorgos Kyritsis, spielte den Zwischenfall im Rundfunk herunter und sagte, es sei nur ein einfaches Feuerwerk gewesen. Kos ist die einzige Insel, die sich dem Bau eines Hotspots widersetzt. 

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