16. Januar 2013

Prozess gegen Holocaust-Leugner Williamson geht in neue Runde

Regensburg (dpa) - Mehr als vier Jahre nach der Holocaust-Leugnung des britischen Bischofs Richard Williamson geht der Fall vor Gericht in eine weitere Runde. Das Amtsgericht Regensburg verhandelt heute erneut wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung. Williamson hatte im Herbst 2008 in einem Interview mit einem schwedischen Fernsehteam die Existenz von Gaskammern und den Mord an sechs Millionen Juden durch die Nazis bestritten. Das Gespräch wurde im Priesterseminar der erzkonservativen Piusbruderschaft nahe Regensburg geführt.

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