19. Mai 2012

RWE-Chef kritisiert Merkel: Nur Machterhalt im Sinn

Berlin (dpa) - Der scheidende RWE-Chef Jürgen Großmann hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, allein am Erhalt ihrer Macht interessiert zu sein. Beim Atomausstieg habe sie «nicht politisch geführt», sondern die Entscheidung an eine Ethikkommission wegdelegiert, sagte Großmann den Zeitungen der «WAZ»-Gruppe. Wenn man führen wolle, müsse man Überzeugungen haben. Wenn die eigene Überzeugung nur Machterhaltung sei, reiche das nicht als Wahlprogramm, das merke die Bevölkerung. Der Chef des Energiekonzerns nannte Merkel deshalb eine «Macht-Mechanikerin».

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