13. August 2013

Ramsauer weist Vorwürfe zurück

Berlin (dpa) - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat Vorwürfe einer Mitschuld an Problemen bei der Bahn zurückgewiesen. «Die christlich-liberale Bundesregierung hat die Scherben aufgekehrt und den Kurswechsel hin zu einer kundenorientierten Deutschen Bahn vollzogen», sagte Ramsauer.

Zuvor hätten der damalige Bundesfinanzminister und heutige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sowie Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) eine Privatisierung des Konzerns vorangetrieben. Sie hätten «das Unternehmen kostenmäßig ausgeblutet und so die Braut für den Börsengang geschmückt». Dabei sei auch Personal «sträflich heruntergefahren» worden. Seit 2010 würden Mitarbeiterzahlen und Investitionen dagegen wieder erhöht.

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